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Alltag mit dem neuen DiaExpert CGM-System

Glukose im Blick – Diabetes besser verstehen

Alltag mit dem neuen DiaExpert CGM-System

Seit Anfang August ist das neue DiaExpert rtCGM-System auf dem Markt, das exklusiv von Mediq Diabetes vertrieben wird. Was sagen Anwendende, was berichten Diabetes-Teams und wie sind die ersten Erfahrungen in den Mediq Diabetes-Fachgeschäften? Ein Überblick.

Sensoren zur kontinuierlichen Glukosemessung gibt es bereits seit Längerem. Ihre Vorteile liegen auf der Hand: Die automatische, regelmäßige Messung erlaubt eine laufende Überwachung der Glukosewerte in Echtzeit ohne regelmäßiges Fingerstechen1.

Mithilfe von Trendpfeilen und Alarmen lassen sich sowohl Hypo- als auch Hyperglykämien frühzeitig erkennen und durch Gegenmaßnahmen eindämmen. Darüber hinaus gewährt die Einsicht in den kontinuierlichen Verlauf der eigenen Glukosekurve Rückschlüsse auf Ursachen für unerwünschte Schwankungen. Echtzeit- und Verlaufsdaten ermöglichen eine bessere Therapiesteuerung.“

„Mithilfe des ambulanten Glukoseprofils (AGP), das wir über die CGM-Software erhalten, ist es möglich, bestimmte Muster zu erkennen“, sagt Sophia Gleß.

Muster, die – sofern sie negativen Einfluss auf den Blutzucker hätten – gezielt durchbrochen werden könnten, so die Diabetesberaterin. „Wir können auf Basis der Protokolle viel gezielter Therapieanpassungen vornehmen.“

Insgesamt, so die Erfahrung von Diabetes-Teams, geht die Nutzung eines CGM-Systems in aller Regel mit einer verbesserten Blutzuckereinstellung (HbA1c-Zielwerte), mehr Flexibilität und Lebensqualität einher.

Mit Unterstützung läuft es noch besser

Für viele Menschen mit Typ-1-Diabetes ist die kontinuierliche Glukosemessung aus dem Therapie-Management nicht mehr wegzudenken. Für die meisten Menschen mit Typ-2-Diabetes ist ein CGM-Sensor Neuland.

Sie wünschen sich individuelle Unterstützung bei der technischen Einweisung, der Einrichtung des Systems und zu technologischen Details. Genau das ist Teil der Serviceleistung, die mit dem neuen DiaExpert Sensor einhergeht.

Hinter dem neuen rtCGM-System steht ein bundesweites Experten-Team. Ein Team, das Menschen mit Diabetes – persönlich und vor Ort – bei allen Fragen rund um den Sensor zur Seite steht und dadurch auch die Praxen unterstützt.

Erfahrungen aus der diabetologischen Praxis

Sophia Gleß ist Diabetesberaterin im Diabetes Team Berlin und konnte mit dem DiaExpert Sensor bereits Erfahrungen sammeln. Sie habe bislang jedes verfügbare CGM-System selbst getestet – so auch den DiaExpert Sensor.

Denn auch wenn sie selbst keinen Diabetes habe, könne man sich ja viel besser in ein Produkt hineinfühlen und Verständnis dafür entwickeln, wenn man es ausprobiert habe.

Ihr Fazit nach 15 Tagen Probetragen:

„Ich bin begeistert! Der DiaExpert Sensor ist sehr klein und sehr flach, ich habe den gar nicht gespürt. Man vergisst zwischendurch, dass man überhaupt so ein Tool am Arm hat.“

Als sie den Sensor getragen habe, sei es in Berlin ziemlich heiß gewesen. „Wir hatten hier 37 Grad, ich bin Fahrrad gefahren, habe geschwitzt und war schwimmen. Der Sensor saß bis zum letzten Tag sicher und fest.“

Patientenerfahrungen

„Wir haben einige Patienten und Patientinnen mit Typ-2-Diabetes in der Praxis, die den Sensor testeten. Niemand hatte Probleme, es gab keinerlei Hautauffälligkeiten, keine Rückläufer, bei allen hielt der Sensor bis Tag 15. Die Rückmeldungen waren durchweg positiv und alle hatten Interesse, den Sensor weiterhin zu tragen. Viele sind nach den 15 Tagen zu uns gekommen und haben gesagt: ‚Toll, und wie geht es jetzt weiter?‘“

Inzwischen, berichtet Frau Gleß, seien erste Sensoren verordnet worden, die jetzt auch von den Krankenkassen erstattet werden (nur ICT).

Das ging ganz einfach

Generell, berichtet Frau Gleß, gibt es bei Menschen mit insulinpflichtigem Typ 2-Diabetes in Bezug auf die Nutzung von CGM-Systemen noch viel Luft nach oben.

Die allermeisten sind über viele Jahre daran gewöhnt, Blutzucker manuell zu messen. Denn bislang war die kontinuierliche Glukosemessung im Bereich Typ-2-Diabetes kaum ein Thema.

Die Erfahrung zeige, dass auch die Angst vor neuer Technik die Menschen daran hindere, ein solches System überhaupt in Betracht zu ziehen.

„Die Möglichkeit, einen CGM-Sensor hier in unserem Setting in der Praxis zu testen, stellte für viele erstmalig ein niedrigschwelliges, unkompliziertes Angebot dar, das dankbar angenommen wurde. Sie fühlten sich gut aufgehoben und begleitet, weil wir hier in der Praxis sowohl beim Setzen des Sensors als auch beim Einrichten der App helfen konnten“, berichtet Sophia Gleß.

Das mache sehr viel aus, gerade wenn die Leute unsicher seien und sich selbst eher als wenig technikaffin bezeichneten.

Dabei sei die Angst vor der Technik – hier der DiaExpert App – oft gar nicht nachvollziehbar:

„Die meisten, die den Sensor testeten, tracken bereits ihre Schritte, manche hatten eine Fitnessuhr, die ebenfalls in Kombination mit einer App läuft. Vor der Sensortechnik hatten viele dennoch Respekt, insbesondere aus der Sorge heraus, etwas falsch machen zu können.“

Weil die Anwendung des DiaExpert CGM-Systems – vom Setzen des Sensors über das Installieren der App bis hin zur Anwendung dieser – völlig unkompliziert sei, hätten alle schnell ihre Scheu verloren.

„Viele waren überrascht, wie einfach und vor allem schmerzfrei das Ganze ist“, berichtet Sophia Gleß.

Fast jeder habe gefragt, ob es wehtut, die Skepsis war groß.

„Und alle stellten hinterher erstaunt fest: ‚Das war’s schon? Ein Knopfdruck und fertig? Ich hab‘ so gut wie nichts gemerkt. Und der bleibt jetzt 15 Tage dran und misst automatisch meinen Blutzucker? Toll!‘

Aber auch die Einrichtung der App und die Anwendung insgesamt war für viele unerwartet simpel. Der ganze Prozess ist schnell erledigt.

Man hat nicht das Gefühl, endlos Daten eingeben zu müssen, um sich zu registrieren, denn das sind häufig Dinge, die dazu führen, dass die Leute abbrechen. Die App ist durch und durch intuitiv und überschaubar.“

Warnmeldungen und Alarme

Wie bei jedem CGM-System erhalten Anwender Warnmeldungen, wenn Werte zu hoch oder niedrig sind, sehr schnell abfallen oder sehr schnell ansteigen.

Darüber hinaus gibt es einen „dringenden Alarm niedrig“ und eine Warnmeldung, wenn das Sensorsignal verloren geht (maximale Kommunikationsreichweite: zwei Meter).

Welcher Wert als niedrig oder hoch einzustufen ist, lässt sich individuell einstellen. Es ist auch möglich, alle Alarme komplett auszuschalten.

„Dies“, sagt Sophia Gleß, „war für jene in unserem Team, die den Sensor testeten und keinen Diabetes haben, natürlich eine super Sache.“

Auch für Menschen mit Diabetes, die nicht insulinpflichtig sind, könne es ein Vorteil sein.

Alle anderen täten natürlich gut daran, die Warnmeldungen und Alarme als Unterstützung zu betrachten und nicht auszuschalten, um rechtzeitig gegenzusteuern.

Dadurch zeichnet sich der neue CGM-Sensor aus

Einfacher Start:
schnelle Platzierung des Sensors, kurze Aufwärmzeit, personalisiertes Starthilfe-Programm

Benutzerfreundlich:
kleiner, leichter, wasserdichter Sensor mit einer Tragezeit von bis zu 15 Tagen; farbcodierte App, die anzeigt, ob Handlungsbedarf besteht

Zuverlässig:
genaue Messwerte im Minutentakt (MARD 8,66 %) 2

Vernetzt:
Datenaustausch mit Angehörigen und dem Diabetes-Team

Umfassende Unterstützung:
Starthilfe-Programm, Workshops, Online-Schulungen und technische Unterstützung

Zugang vor Ort:
Erhältlich in rund 70 Mediq Diabetes-Fachgeschäften

Oder:
im Mediq Diabetes Online Shop auf www.diabetes.mediq.de

Mehr Verständnis für den eigenen Stoffwechsel

Menschen mit Typ-2-Diabetes, die zum ersten Mal ein System anwenden, das kontinuierlich die Glukosewerte im Gewebe misst, fänden es großartig, dass sie einen Hinweis erhalten, wenn zum Beispiel während der Gartenarbeit oder bei einem Spaziergang der Wert zu weit nach unten geht, berichtet Sophia Gleß.

„Normalerweise misst man während der Gartenarbeit ja nicht seinen Blutzucker und ist oft so vertieft, dass man die Zeit vergisst.“

Jetzt erhielten die Menschen direktes Feedback:

„Ich bewege mich und mein Blutzuckerwert sinkt. Diese unverzügliche Information ist für Menschen mit Typ-2-Diabetes eine neue und sehr wertvolle Erfahrung.“

Aber auch für mich als Diabetesberaterin ist das wertvoll. Wenn ich zusammen mit Patienten auf die Glukosekurve schaue und wir sehen können, dass diese nach unten geht, weil Bewegung auf dem Programm stand. Wir erkennen direkt die Ursache für den Abfall.

Dasselbe gilt für die Aufnahme von Kohlenhydraten. Steigt die Kurve direkt nach dem Frühstück steil an, dann können wir hinterfragen, ob es sinnvoll wäre, das Frühstück eventuell anzupassen.

Manch einer, der morgens ein vermeintlich gesundes Fertigmüsli zu sich nimmt, durch den Sensor aber die direkte Auswirkung sieht, wird die Art des Frühstücks eher hinterfragen.

Oft sehen sich Menschen, nach dieser Erfahrung erstmalig die Inhaltsstoffe auf der Müslipackung an. Versteckter Zucker wird durch den Sensor sichtbar.

Als Diabetesberaterin habe ich dann gute Möglichkeiten, weiter aufzuklären und gemeinsam mit ihnen zu überlegen, an welchen Stellschrauben sich etwas verändern lässt, damit die Kurven etwas flacher werden.“

Wer bislang nur Momentaufnahmen seines Blutzuckers hatte, sei oft überrascht über die Reaktion.

Viele fänden es zunehmend interessant, zu beobachten, welche Lebensmittel ihre Glukosekurve steil ansteigen lassen und welche einen moderaten Anstieg mit sich bringen.

Entsprechend beginnen viele damit, die Ernährung anzupassen.

„Das ist eine Win-win-Situation“, sagt Sophia Gleß.

Vielfältiges Feedback

Dabei gehe es nicht nur um die Auswirkung von Essen auf den Blutzucker, sagt Sophia Gleß, „es geht auch um Stress Management, Schlafqualität, ein gesundes Körpergewicht und allgemeines Wohlbefinden.

Langfristig auch um das Vermeiden von Folgeerkrankungen.

Erst mit einem CGM-System merken die Menschen, wie sie selbst in der Lage sind, ihren Stoffwechsel aktiv zu beeinflussen“, so die Diabetesberaterin.

„Denn alles, was ich mache, landet als Rückmeldung in der Grafik der App. Mit anderen Worten: Die Lebensstilveränderung, von der wir reden, wird sichtbar! Das motiviert ungemein und geht mit einem völlig neuen Verständnis für den Diabetes einher!“

Feedback aus den Fachgeschäften

In allen Mediq Diabetes-Fachgeschäften haben Kundinnen und Kunden die Möglichkeit, den DiaExpert Sensor Probezutragen.

Das Interesse ist groß, berichten Mitarbeitende bundesweit.

„Wir haben täglich Kundenanfragen zum neuen CGM, oft sind es Menschen, die genug vom häufigen Fingerstechen haben“, so Michele Brückner-Volkmar aus dem Fachgeschäft in Bad Kissingen.

Die Rückmeldung sei überwältigend, daher sind im Fachgeschäft bereits Veranstaltungen geplant.

Auch diabetologische Praxen schicken ihre Patienten direkt ins Mediq Diabetes-Fachgeschäft.

„Ich brauchte einen neuen Sensor und wollte das CGM-System gerne wechseln“, berichtet Ralf Hoffmann aus Duisburg.
„Meine Ärztin erzählte von der Testaktion und dem neuen DiaExpert System und so bin ich hier vor Ort zu Mediq Diabetes gegangen. Die Mitarbeiterin war sehr hilfsbereit und hat mir beim Setzen des ersten Sensors geholfen sowie auch beim Installieren und Einrichten der DiaExpert App.“

„Ich bin total zufrieden. Es gab keine Sensorfehler oder -verluste. Das Handling ist einfach und die App übersichtlich.“

Er habe den Sensor nicht kalibrieren müssen, zwischendurch aber einmal durch eine manuelle Messung kontrolliert, ob der Sensorwert stimmt. Es passte alles.

Besonders gut findet der 64-Jährige, der durch eine Operation an der Bauchspeicheldrüse einen Diabetes entwickelt hat, dass er jedes Lebensmittel manuell in der DiaExpert App notieren kann – und nicht wie bei anderen Sensoren – nur die Menge der Kohlenhydrate.

„Meine Ärztin fand das auch gut und hat mir den DiaExpert Sensor inzwischen verordnet. Das Rezept dafür habe ich direkt im Fachgeschäft abgegeben.“

Dass er direkt vor Ort ins Fachgeschäft gehen kann, persönliche Ansprechpartner hat und bei allen Fragen Unterstützung erhält, findet Ralf Hoffmann großartig.

Auf ein CGM-System verzichten möchte er nicht mehr.

Er habe in Bezug auf Lebensmittel bereits einige „Aha“-Effekte gehabt.

„Bevor ich ein CGM-System nutzte, passten Mahlzeiten-Boli und Blutzuckerreaktion nach dem Essen oft nicht richtig zusammen und ich musste viel korrigieren. Mit dem CGM ist das viel besser, weil ich hier umgehend eine Reaktion erhalte. Ich bleibe beim DiaExpert Sensor.“

Die farbcodierte App hilft beim schnellen Interpretieren der Glukosewerte:

  • Grün: im eingestellten Zielbereich
  • Orange: über dem eingestellten Zielbereich
  • Rot: unter dem eingestellten Zielbereich
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