Diagnose Typ 1 – und jetzt?
- zusätzliche Informationen über den Diabetes
- Erinnerung an wichtige Untersuchungen
- der Gesundheits-Pass Diabetes, in dem Ergebnisse aller Untersuchungen festgehalten werden
- Teilnahme an Diabetesschulungen
- Einige Krankenkassen bieten einen „Bonus“, zum Beispiel eine Ermäßigung bei Zuzahlungen.
Infomaterial, Checklisten & Co.
- Bei DiaExpert findet sich online im Downloadbereich ausführliches Infomaterial zu den verschiedensten Fragestellungen. Auch Bücher rund um das Thema Diabetes können hier bestellt werden.
- Die DiaExpert Fachgeschäfte organisieren regelmäßig Veranstaltungen zu einer Vielzahl von Themen (Online und Präsenz). Die Termine im Überblick gibt es hier
- Das DiaExpert Magazin vermittelt umfassende Informationen und Tipps zum Thema Insulinpumpe, Insulinpumpen-Therapie und CGM (Kontinuierliche Gewebeglukose Messung). Menschen mit Diabetes berichten aus ihrem Alltag und teilen ihre Erfahrungen.
- Bei Reisen mit Diabetes gehört einiges an Diabetesbedarf ins Gepäck. Damit nichts vergessen wird, finden Sie Packlisten und eine ärztliche Bescheinigung zum Herunterladen ebenfalls im Downloadbereich. In diesem Beitrag finden Sie alle Informationen zu einer Uraubspumpe.
Vorsorgeuntersuchung bei Diabetes – Check-up von Auge bis Fuß
Vorsorgeuntersuchungen sind wichtig, um Folgeerkrankungen zu vermeiden. Insbesondere regelmäßige Besuche in der diabetologischen Praxis sollten fest eingeplant werden. Was wird untersucht? Alle drei Monate:- Der HbA1c-Wert (Langzeitblutzucker) gibt Aufschluss darüber, ob der Diabetes gut eingestellt ist oder die Therapie evtl. angepasst werden muss.
- Ein Blutdruck im Zielbereich (130/80) schont die Gefäße. Bluthochdruck hingegen erhöht das Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall und erfordert Maßnahmen zur Senkung.
- Die Kontrolle der Spritzstellen hilft zu verhindern, dass immer an der gleichen Stelle injiziert wird, wodurch Fettgewebswucherungen (Lipohypertrophien) entstehen können.
- Cholesterin-Werte überprüfen lassen, um das Risiko einer Herz-Kreislauferkrankung abzuschätzen.
- Albumin und Kreatinin geben Aufschluss über die Nierenfunktion. Albumin (Eiweiß) wird im Urin untersucht, Kreatinin im Blut.
- Fußstatus checken, um das Risiko für einen diabetischen Fuß zu senken. Der Fuß wird auf eine mögliche Schädigung der Gefäße und Nerven (Neuropathie) überprüft. Grundsätzlich sollte man immer ein Auge auf Verletzungen und Druckstellen haben und bei Auffälligkeiten umgehend ärztlichen Rat einholen. Eine medizinische Fußpflege in einer podologischen Praxis ist empfehlenswert. Weiterführende Informationen gibt es unter anderem bei der DDG Arbeitsgemeinschaft Diabetischer Fuß.
- Augenärztliche Untersuchung: Um eine diabetische Retinopathie oder Makulopathie rechtzeitig zu erkennen, werden Sehschärfe, Augenhintergrund und Augeninnendruck überprüft. Die diabetische Retinopathie (auch Makulopathie) ist eine durch den Diabetes hervorgerufene Erkrankung der Netzhaut des Auges. Schädigungen an den kleinen Gefäßen der Netzhaut führen zu Schwellungen im Bereich der Makula. Zusammen mit Fettablagerungen bedingt dies, dass der Punkt des schärfsten Sehens in der Netzhautmitte (Makula) geschädigt wird, wodurch der fortschreitende Verlust der zentralen Sehschärfe entsteht.