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Diastolischer Blutdruck

Der diastolische Blutdruck beschreibt einen der beiden Werte, die bei der Blutdruckmessung ermittelt werden. Er repräsentiert den niedrigeren Wert und gibt den Druck in den Arterien an, wenn das Herz zwischen den Herzschlägen entspannt ist und sich mit Blut füllt. 

Wie wird der diastolische Blutdruck ermittelt?

Der diastolische Blutdruck wird zusammen mit dem systolischen Blutdruck bei einer Blutdruckmessung ermittelt. Dabei wird eine Manschette um den Oberarm gelegt und aufgeblasen, um den Blutfluss in der Arterie vorübergehend zu stoppen. Anschließend wird die Manschette langsam entlüftet, während ein Stethoskop auf die Arterie über der Ellenbeuge platziert wird.

Der Arzt oder die medizinische Fachkraft hören auf die Geräusche, die durch das Wiedereinsetzen des Blutflusses entstehen. Das erste Klopfgeräusch, das gehört wird, wird als systolischer Blutdruck bezeichnet. Dies entspricht dem Druck in den Arterien, wenn das Herz sich zusammenzieht und das Blut in den Körper pumpt.

Das letzte Klopfgeräusch, das gehört wird, wird als diastolischer Blutdruck bezeichnet. Dies entspricht dem niedrigeren Druck in den Arterien, wenn das Herz sich zwischen den Herzschlägen entspannt und mit Blut gefüllt wird.

Normalwert für den diastolischen Blutdruck

Ein normaler Wert für den diastolischen Blutdruck liegt typischerweise unter 80 mmHg (Millimeter Quecksilbersäule). Dieser Wert gibt den Druck in den Arterien an, wenn das Herz zwischen den Herzschlägen entspannt ist und mit Blut gefüllt wird. Es ist wichtig zu beachten, dass individuelle Unterschiede bestehen und die normalen Blutdruckwerte von Person zu Person leicht variieren können.

Was beeinflusst den diastolischen Blutdruck?

Der diastolische Blutdruck kann von verschiedenen Faktoren beeinflusst werden, einschließlich des Blutvolumens, des Herzzeitvolumens und des peripheren Gefäßwiderstands. Mögliche Ursachen für einen erhöhten diastolischen Blutdruck sind Bluthochdruck, Nierenprobleme, Schilddrüsenerkrankungen, Stress oder eine verengte oder verstopfte Arterie. Ein niedriger diastolischer Blutdruck kann durch Herzerkrankungen, Nebenniereninsuffizienz, Blutverlust, Infektionen oder Nebenwirkungen von Medikamenten verursacht werden.

Diastolischer Blutdruck und Diabetes

Ein hoher diastolischer Blutdruck steht in Zusammenhang mit Diabetes. Diabetes kann zu Schäden an den Blutgefäßen führen, einschließlich der kleinen Arterien, die den diastolischen Blutdruck beeinflussen. Langfristig erhöhte Blutzuckerwerte können die Blutgefäße nämlich schädigen und den peripheren Gefäßwiderstand erhöhen, was zu einem Anstieg des diastolischen Blutdrucks führen kann. Ein schlecht kontrollierter Diabetes erhöht somit das Risiko für einen erhöhten diastolischen Blutdruck und damit verbundene Komplikationen.