Von ICT zum schlauchlosen Omnipod
Ich bin total zufrieden!
Dass sie Typ-1-Diabetes hat, weiß Sybille Stark erst seit Mitte 2021. Etwa ein Jahr zuvor hatte ihr Hausarzt ihr mitgeteilt, sie habe Typ-2-Diabetes. „Ich wollte zunächst versuchen, meine schlechten Blutzuckerwerte durch eine Ernährungsumstellung in den Griff zu bekommen, aber es ging mir zunehmend schlechter und kurz bevor ich mit meinem Sohn zur Mutter-Kind-Kur geschickt wurde, war es so schlimm, dass ich zunächst ein Langzeit-Insulin und kurz darauf zusätzlich auch Mahlzeiten-Insulin mit dem Pen spritzen musste. Sybille Stark wechselt ihren Hausarzt, erhält eine Überweisung in eine diabetologische Schwerpunktpraxis und im Sommer 2021 steht fest, dass sie Typ-1-Diabetes hat. „Die Diabetologin hat mich sofort gefragt, ob ich nicht eine Insulinpumpe haben wollte. Einen Sensor hatte ich bereits, konnte mich aber nicht mit dem Gedanken anfreunden, ein weiteres Gerät am Körper zu tragen, schon gar nicht eines mit Schlauch.“ Als berufstätige Mutter hat Frau Stark ein ziemlich aktives Leben. Sie ist Architektin und arbeitet als Projektleiterin für öffentliche Großbaumaßnahmen, hat einen Hund, der dreimal täglich Auslauf braucht und ist für ihren 11-Jährigen mehrmals wöchentlich als „Taxi-Mama“ unterwegs, wie sie es selbst nennt. „Wir leben halt auf dem Land und müssen überall mit dem Auto hin.“ Neben Job, Familie, Hund und Haushalt treibt Sybille Stark viel Sport: „Joggen, Schwimmen, Wandern, Rad- und Skifahren – ich mach‘ alles was mich in Bewegung hält“, sagt sie. [caption id="attachment_2570" align="aligncenter" width="309"]