Essen mit gutem Gewissen: Vegetarische und vegane Ernährung bei Diabetes
Mehr Pflanze auf den Teller
Pflanzliche Alternativen zu tierischen Produkten findet man am ehesten im Reformhaus oder Bioladen und zunehmend sogar im Supermarkt. Sei es Aufschnitt und Bratlinge ohne Fleisch, spezielle Ei-Ersatzprodukte, Allerlei aus Nüssen, Sojamilch und -joghurt, Käseimitate, Agavendicksaft zum Süßen und viele Getreidesorten, das Angebot ist groß und wächst ständig, denn der Markt stellt sich auf die zunehmende Nachfrage ein. Außerdem kennzeichnen viele Hersteller ihre Produkte inzwischen als „vegetarisch“ oder „vegan“. Beim Kochen hat sich Marcel W. von Büchern anregen lassen und war erstaunt, was sich aus den rein pflanzlichen Zutaten alles zaubern lässt. An seinem Arbeitsplatz allerdings musste der Koch dann doch ein Auge zudrücken, denn hier steht „ganz normale Küche“ auf dem Speiseplan. Auch Gerichte mit Fleisch und Milchprodukte müssen abgeschmeckt werden. „War für mich aber kein Problem, denn ich habe die vegane Ernährung ja nicht als Gewissensfrage gesehen“, sagt er. „Und mein Chef hat auch Rücksicht genommen.“Positive Auswirkungen auf den Blutzucker
